Freitag, 22. August 2008

Ein Wort zum nächsten Beitrag

Klar, der kommt, mit einem Einblick in die nächste Etappe unserer Entdeckungen. Zwischendurch habe ich die Linkslisten ein wenig erweitert - wer sich also über die Megalithkultur auch in anderen Ländern informieren möchte: Einladung zum Schnuppern ist rechts in den Links

Montag, 4. August 2008

Ein Wort zu den Fotos

Die hier abgebildeten Fotos sind natürlich nur ein winziger Einblick in die fotografische Ausbeute. Eine weitere Auswahl ist bei FlickR eingestellt - die Fotos sind ein wenig optimiert, so dass sie leichter durch die Datenleitung rauschen können. Die Qualität kann mitunter minimal ein wenig drunter gelitten haben, doch denke ich, den Gessamteindruck schmälert dies nicht.
In der rechten Navigation auf den Link unter "FlickR-Stream" gehen.

Crucuno: Dolmen und Cromlech

Crucuno liegt ebenfalls an der D 781 Richtung Erdeven -> Plouharnel; am ersten Kreisverkehr nach Erdeven geht es links ab, die Beschilderung ist gut. Nicht lange danach gelangt man in den Ort Crucuno, und hier gilt es aufzupassen, denn: der Dolmen von Crucuon schmiegt sich so an das dahinterstehende Haus an, dass er leicht zu übersehen ist. Aber das gilt ja eigentlich für alle Megalithen hier, wenn sie denn nicht den absoluten Bekanntheitsgrad besitzen. Der Dolmen soll der Überrest eines ehemals 27 m langen Dolmens sein. Schaut man sich ein wenig um, könnte man vermuten, wo die restlichen Steine abgeblieben sind. Immerhin steht ja noch ein Rest, der durch seine gewaltige Deckenplatte (es heißt, es sei die größte in der Gegend) schon sehr beeindruckend ist. Zeitlich ist es nicht datiert, aber man munkelt, dass Nicht-Megalith-Enthusiasten den Dolmen als Art Heuzuber benutzt haben sollen. Wie dem auch sei,davon ist jetzt nichts mehr zu sehen und die Anlage macht einen gepflegten Eindruck.

Sonntag, 20. Juli 2008

Saint Barbe - Vieux Moulin - Dolmens de Rondossec

Auf der D 781 braucht man gar nicht weit fahren, schon liegen die nächsten Alginements in der Nähe. Nicht gerade wie auf dem Präsentierteller, denn obwohl wir zumindest beim Autofahren stets aufmerksam rechts und links der Straße schauten, haben wir sie doch übersehen.
St. Barbe ist ein kleiner verschlafener Ort, an dessen Rand die Menhire zu finden sind. Mit ihnen läßt sich erahnen, dass hier einmal eine sehr große Anlage gestanden haben muss. Die Menhire, die im Film zu sehen sind, scheinen den Abschluss zu bilden einer Reihe, die sich rechts und links der Felder bis zum nächsten Örtchen ausdehnt. Der Aufenthalt hier ist "nett", viel Atmosphäre ist eher nicht spürbar.
Ganz anders die Steine "Vieux Moulins", links der Straße aus Erdeven kommend. Beim Herangehen scheinen auch sie nichts Besonderes, doch bei näherem Betrachten lacht einen förmlich ein Gesicht an - faszinierend. Oberhalb befindet sich noch eine weitere kleine Anlage, gut zu Fuß zu erreichen und könnte besucht werden, um den "Rundgang" zu komplettieren.
Ob die Dolmens von Rondossec zum Ensemble gehören, ist nicht bekannt. Auf der bereits viel zitierten D 781 im Ort Rondossec selbst weist ein Schild (Film) den Weg. Wir kannten auch diese Anlage von unserem ersten Bretagne-Aufenthalt und stellten leider erneut fest: sie wird offensichtlich als kleine Müllhalde genutzt. Schade, denn dies verleidet das Betreten des Inneren, was nach Regen (wie es bei uns der Fall war) wegen der großen Pfützen eh nicht attraktiv ist. Doch lohnenswert ist eine Besichtigung schon, weil tonnenschwere Deckenplatten auch hier auf den aufrecht stehenden Steinen zu balancieren scheinen. Bei diesjährigem Besuch war das gesamte Gelände recht ungepflegt, was ich sehr schade finde, denn die Dolmen haben durchaus ihren Reiz und werden durch "das heutige Verhalten" ihrer Faszination beraubt.

Hier nun ein paar Bilder der beschriebenen Anlagen:

Samstag, 12. Juli 2008

Dolmens de Kerioned


Die Dolmen von Kerioned (auch Kerionned geschrieben) liegen an der D 781, wenn man von Erdeven Richtung Quiberon fährt, und zwar auf der linken Straßenseite am Rande eines kleinen Waldes.



Zum Glück direkt an der Straße, weil die Anlage recht gut sichtbar ist, aber auch leider an der Straße, weil der ständige Verkehrslärm einfach nur stört.

Ca. 3500 v. Chr. wurde die Gruppe von 3 Dolmen gebaut. Zwei Gräber liegen parallel zueinander, das dritte im rechten Winkel zu den beiden und ist wahrscheinlich etwas älter. Zahlreiche Gravuren sind im inneren eines Grabes zu entdecken, und das Schöne daran ist: man kann aufrecht drin stehen.



Hier nun unser Videorundgang.